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Wenn wir im Komitat den Namen Somogybabod erwähnen, fällt fast allen die nette Siedlung in Nord-Somogy ein, die sich 40 km vom Komitatssitz, aber 16 km von Balatonlelle neben der Hauptstraße, die Kaposvár mit den Balaton verbindet, befindet. Wenn wir das im Ausland fragen, dann denken die Menschen – besonders die, die die sich in Off-road-Kreisen auskennen – fast ohne Ausnahme an das Dorf, das von Off-road-Fans vom Ganzen Europa einmal im Jahr aufgesucht wird. Das ist das Endziel, wo sie tagelang die Fähigkeiten ihrer Autos in dem großen Kot und auf den Hängen proben, währen sie sich selbstvergessen vergnügen.

Das Dorf ist auf der Hauptstraße mit ausgezeichneten Bedingungen erreichbar, die bahn ist aber nur am Ufer des Balatons am nächsten. Sein Außengebiet ist mit schönen und abwechslungsreichen Wäldern bedeckt, und es gibt ein 17 ha großes Gebiet, das unter Naturschutz steht. Auf dem Platz des heutigen Somogybabods standen 2 Siedlungen in den früheren Jahrhunderten der Geschichte: Tard- und Babodpuszta. Die Erste wird in einer Schrift aus dem 11. Jahrhundert als Teilbesitz der Szentmártoner Abtei erwähnt, der Name von Babod erschien zuerst in der päpstlichen Zehntelliste schriftlich. Das Grenzgebiet des Dorfs gehörte zu den wichtigsten Weingebieten des Mittelalters. Die Gegend gehörte der Familie Zankó, später der Familie Lengyel, später wurde sie der Besitz der Familie Rihmer. In Somogybabod und in zu ihm gehörendem Tard lebten vor 200 Jahren Familien. Am Anfang des vorigen Jahrhunderts gehörten die Einöden zu den Großgrundbesitzen, Kisbabod, Szilvás, Ráki und Vöröshegy wurden im Jahre 1910, Nagybabod im Jahre 1920 parzelliert. Das Inkey-Landhaus wurde in Somogybabod in den 1800er Jahren gebaut, das Jägerschloss ist heute Privatbesitz. Die katholische Kirche de Dorfs wurde vor 50 Jahren gebaut.

Die Einwohner und die Ortsvorsteher haben nicht nur mit den Touristen einen guten Kontakt, sondern auch mit den Partnerstädten. In der Nachbarschaft der Kirche beweist ein geschmücktes Szeklertor diese Freundschaft. Das Tor wurde vor 2 Jahren von den Holzschnitzern einer szekler Siedlung gemacht, und es wurde bei der Übergabe der Milleniumsfahne in Somogybabod eingeweiht.

Die Emigranten der Jahren vor dem ersten Weltkrieg kauften hier billige Grundstücke, 10-15 Familien gründeten hier die Einöden, die am 1. Januar 1939 zu einem selbstständigen Dorf wurden, bis dahin gehörten sie zu Somogytúr. Damals lebten 70 Familien in der Gegend, und laut der Chroniken war hier auch eine staatlich Volksschule. Somogybabod gehörte bis 1972 zu dem Kreisnotariat von Látrány, und hatte einen eigenen Rat. Dann wurde ein gemeinsamer Siedlungsrat mit 3 Siedlungen gegründet, und die örtliche Produktionsgenossenschaft brachte mit mehreren Mitorganisationen einen Verein zustande. Fast 15 Jahre lang fungierte ein Kunststoffbetrieb in dem Dorf und sicherte 300 Leuten einen sicheren Unterhalt. Der Betrieb wurde dann eingestellt, die Selbstverwaltung fand im Jahre 2002 eine Lösung für das lang anhaltende Problem, sie kaufte das leer gelassene Gebäude zur Herstellung eines Metallspanabnahme-Betriebs, aber leider kam es nicht zur Veränderung, da es auf dem Gebiet auch heute noch nicht gearbeitet wird.

Im Jahre 1980 gehörte Tardpuszta mit seinen fast 300 Einwohnern nicht mehr Somogytúr sondern Somogybabod. In den 6 Straßen von Somogybabod leben mehr als 560 Einwohner, die Einwohnerzahl des Dorfes wurde in den vergangenen Jahren permanent. In seinen Straßen stehen mehr als 227 schöne, nette Einfamilienhäuser. Der Kindergarten des Dorfs steht neben der Hauptstraße 67, die Besucher bewundern oft seine bunten Spielzeuge. Mehrere Unternehmen bieten den Bewohnern Arbeitsmöglichkeiten, und die Bewohner bemühen sich die durch den Tourismus dargebotenen Möglichkeiten zu ergreifen.

Ohne Übertreibung kann behauptet werden, dass das ganze Dorf zur Zeit des Off-roads zu arbeiten beginnt, und alle bemühen sich, die viele angekommenen Touristen zu bedienen und ihnen zu helfen. Ein Teil der Einwohner findet im Saison des Fremdenverkehrs am Balaton eine Arbeit, an der Stelle ist der größte Arbeitsgeber die Selbstverwaltung, die es plant, das hinter dem Kindergarten leer stehende Gebäude mit dem Zweck Arbeitsplatz schaffende Investition zu verkaufen und zu vermieten, dessen Wert ist 37 Millionen Forint. Wir stehen mit Plänen und mit allen zur Verfügung unserer sehr verehrten Kunden. Ein 2000 qm großes strukturfertiges Gebäude.

Die Infrastruktur ist in Somogybabod entwickelt, seit 1990 sind alle Straßen asphaltiert, und in allen gibt es Wasser-, Strom-, Kabelkanal- und Telefonnetz. Das Gassystem ist auch fertig, das Vermögen der Selbstverwaltung wurde 37 Mal soviel: sie verkaufte 10 Grundstücke, weitere 40 wurden zu Baugrundstücke designiert, von denen als Eröffnung des Saisons weiter verkauft werden kann.

Das Off-road Festival wird jedes Jahr zum Pfingsten veranstaltet, es stellt für ein Paar Tage die Straßen des Komitats auf den Kopf. Die heimischen und ausländischen Fahrer der Geländewagen fahren ihre kotigen Autos mit großen Reifen auf den Straßen von Somogy, und winken gut gelaunt den Einwohnern. Neben der Fahrt im Kot hat die Vergnügung eine Hauptrolle, Konzerte und weitere Sehenswürdigkeiten ergänzen das Wettbewerb, so konzentrieren nicht nur die Liebhaber des Autosports auf die Siedlung des Nord-Somogys. Die Veranstaltung bringt ein bedeutender Profit für Somogybabod, zum Beispiel waren 40 000 Leute im Jahr 2001 hier, es brachte den Familien, die sich dem Dorftourismus angeschlossen hatten, ein bedeutendes Profit. Das Dorf ist aber außer diesem Wettbewerb unter den Ausländern populär, weil immer mehr Leute ein Ferienhaus in Babod kaufen.

Die Gegend des Dorfes bietet schöne Natursehenswürdigkeiten. Hier befindet sich zum Beispiel Szentkút, wo die Einwohner auf ein wundertätiges Wasser beschwören. Der ehemalige Wallfahrtsort wurde von einem Einwohner wieder entdeckt. Die Gläubigen pilgerten am Himmelfahrtstag bis 1917 her hin, und es gab hier auch zwei kleinere Teiche. Nach einem Deichbruch floss das Wasser weg, und das Gebiet wurde verwahrlost. In den 90er Jahren regulierte die Selbstverwaltung das Wasser der Quelle, im Jahre 2002 wurde hier ein Parkwald angebaut, so wurde die Gegend von Szentkút und Somogybabod wieder zum beliebten Ort der Wanderer.